Roland Schneider fährt heißen Reifen

Mit guten Platzierungen feierte Roland Schneider aus Berglern sein
Debüt beim SEAT Leon SuperCopa-Cup auf dem Nürburgring.

Berglern/Nürburgring - Regennasse und eisige Temperaturen herrschten an der Rennstrecke in der Eifel. Trotzdem lieferten sich die Fahrer heiße Duelle bei den letzten Läufen um den SEAT Leon Supercopa-Cup, der im Rahmen des achten Rennens der DTM-Saison auf dem Nürburgring ausgefahren wurde.

Für Schneider, Spross einer motorsportbegeisterten Familie, kam der Einsatz in dieser Rennserie schnell. Ende Juli hatte er die Lizenz beantragt und startete nun schon in der Eifel. Ein Bus voller Fans ließ sich das Wochenende nicht entgehen. Sie waren vom Trubel um die Rennstrecke, von der Technik und nicht zuletzt vom Erfolg ihres Rennfahrers begeistert. Dicht umlagert von großen und kleinen Autogrammjägern, schrieb Schneider seine ersten Autogramme.

Vor 117.000 Zuschauern gingen im Rahmenprogramm der DTM 26 Piloten zum sechsten Lauf des SEAT Leon Supercopa 2007 an den Start. Als Neueinsteiger in den professionellen Motorsport ließ der Berglerner SEAT-Pilot die Profis und Team-Chefs aufhorchen. Da die Formel-1-Rennstrecke am Nürburgring für ihn Neuland war, musste er sie im freien Training erst einmal kennenlernen. Schneider war fürs Erste mit Platz 19 zufrieden. Auf nasser Fahrbahn wurde das Qualifying bestritten. Vom letztjährigen Meisterteam "Fischer Racing" perfekt und professionell betreut, waren Vater Klaus ebenso wie sein Sohn Roland begeistert.


 

SuperCopa-Rennen mit Roland Schneider

Schneider konnte sich um zwei Plätze verbessern und belegte Startplatz 17. Das Rennen über 17 Runden auf der Sprintstrecke des Nürburgrings nahmen 26 Piloten auf. Der Start verlief ohne Probleme. Schneider lieferte sich mit Patryk Pachura harte Positionskämpfe. Am Ende reichte es für Rang 16.

Beim zweiten Lauf konnten die Fahrer vom Team Fischer Racing gleich nach dem Start Plätze gut machen. Nach einem Crash Eingangs der Mercedes Arena schickte die Rennleitung das Safety Car auf die Strecke. Nach drei Runden wurde das Rennen wieder freigegeben. Schneider konnte das Rennen als Sechster wieder aufnehmen. Nach spannenden Zweikämpfen erreichte er Rang zehn. Großes Lob erhielt der Berglerner von Thomas Marschall, dem Führenden der Gesamtwertung: "Ein wahrhaft starker Auftritt."

Links: Roland Schneider freut sich nach dem Renn-Debüt. Rechts: Zwei beherzte Rennen fuhr der Berglerner (Mitte) auf der Formel 1-Strecke des Nürburgrings.

Quelle: Erdinger Anzeiger vom 21.09.2007